Sebastianskirche - Salzburg


Die Geschichte der Sebastianskirche geht zurück auf Erzbischof Leonhard von Keutschach, der die Kirche um 1500 errichten ließ. Der verheerende Stadtbrand von 1818 - der weite Teile der rechten Altstadt zerstörte - machte auch vor der Sebastianskirche nicht Halt. So fielen das Deckengemälde von Paul Troger und das Hochaltarbild mit der Darstellung des heiligen Sebastian den Flammen zum Opfer. Mit der 1820 beginnenden Wiederherstellung der Kirche hielt das 19. Jahrhundert Einzug. An Stelle der verkohlten Barockgemälde traten Bildnisse zeitgenössischer Künstler, hinzu kamen Beichtstühle in zeitgemäßer Form. Im Durchgang zum weltberühmten Sebastiansfriedhof befindet sich seit 1564 das Grabmal des berühmten Arztes Theophrastus Bombastus von Hohenheim, genannt „Paracelsus“. Alte Salzburger Bürger- und Kaufmannsfamilien und bekannte Persönlichkeiten haben in den prächtigen Arkaden des Friedhofs ihre letzte Ruhestätte gefunden. Dazu gehören Mozarts Vater Leopold, Wolfgangs Gattin Constanze, ihr zweiter Mann Georg Nikolaus von Nissen, ihre Tante Genovefa von Weber, die Mutter des Komponisten Carl Maria von Weber sowie Elia Castello, der Erbauer der Gabrielskapelle.

Zeitplan

Täglich geöffnet

Raten

Eintritt frei, Spenden sind jedoch sehr willkommen


Address : Linzer Gasse 41 5020 Salzburg Österreich

Phone : +43 662875208

Fax : +43 66 879104

Email : rektorat.stsebastian@pfarre.kirchen.net

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